Luxemburg
Der Zivil- und Bevölkerungsschutz in Luxemburg ist staatlich organisiert und zentral koordiniert. Seit 2018 sind die Aufgaben des Brandschutzes, der technischen Hilfeleistung sowie der präklinischen Notfallversorgung im Corps grand-ducal d’incendie et de secours (CGDIS) zusammengefasst. Die Polizei grand-ducale ist landesweit für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit, die Gefahrenabwehr sowie die Strafverfolgung zuständig. Beide Organisationen arbeiten eng zusammen und bilden zentrale Säulen des luxemburgischen Sicherheits- und Rettungssystems.
CGDIS (Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours)
Das CGDIS wurde 2018 gegründet. Damals wurden Zivilschutz, kommunale Feuerwehren, die Berufsfeuerwehr Luxemburg-Stadt, die Flughafenfeuerwehr Luxemburg und der Notarztdienst S.A.M.U in ein gemeinsames Staatsorgan zusammengefasst. Heute fasst das CGDIS über 7.000 Mitglieder, die sich um Brandschutz, technische Hilfeleistungen sowie Rettungsdiensteinsätze kümmern.
Neben CGDIS-Abzeichen werden hier auch Patches der einzelnen Feuerwehren wie auch deren Fördervereinen gezeigt. Zudem finden hier auch sonstige Feuerwehr-Themen ihren Platz.
Police Grand-Ducale
Die Police Grand-Ducale entstand am 1. Januar 2000 nach der Fusion der Großherzoglichen Gendarmerie und der staatlichen Police. Sie ist für die Durchsetzung der Gesetze, das Aufrechterhalten der öffentlichen Ordnung und die inneren Sicherheit verantwortlich und verfügt über rund 3.200 Mitarbeiter. (Stand 2025)
Unterteilt ist die Police Grand-Ducale unter anderem in folgende Abteilungen:
- Einheit für Überwachung und operationelle Unterstützung (UGAO)
- Flughafenpolizei (UPA)
- Hubschrauberstaffel (SUPA)
- Hundestaffel (Groupe canin)
- Kriminalpolizei (SPJ)
- Spezialeinheit (USP)
- Verkehrspolizei (UPR/SRPR)





































